Wichtige Information

  

Solarthermie Förderung (Stand 2017)

 

Solarthermie Förderung durch die BAFA

Für Immobilienbesitzer, die die Anschaffung einer Solarthermie-Anlage planen, sollte hinsichtlich einer Förderung das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) erste Anlaufstelle sein. Die BAFA ist für die Bewilligung und Auszahlung von Zuschüssen zuständig, die durch das Marktanreizprogramm für erneuerbare Energien im Wärmemarkt (MAP) ermöglicht werden. Gefördert werden von dem BAFA hauptsächlich thermische Solaranlagen, die sowohl zur Brauchwassererwärmung als auch zur Heizungsunterstützung genutzt werden. Darüber hinaus gibt es vielfältige Förderungen für Maßnahmen im Gebäudebestand. Anlagen in Neubauten sowie solche, die nur zur Warmwasseraufbereitung genutzt werden, können im Rahmen der sogenannten Innovationsförderung bezuschusst werden.

Förderkonditionen des BAFA
Im Bereich der Ein- und Zweifamilienhäuser kann eine Pauschale von 2.000 Euro für solarthermische Anlagen im Gebäudebestand, die sowohl zur Warmwasseraufbereitung als auch zur Heizungsunterstützung dienen, beantragt werden. Die Pauschale fließt bei einer Kollektorfläche bis 14 Quadratmeter, zwischen 15 und 40 Quadratmetern werden 140 Euro pro Quadratmeter an Bruttokollektorfläche gewährt. Die Erweiterung einer bestehenden Solaranlage wird ebenfalls mit 50 Euro pro zusätzlichem Quadratmeter an Bruttokollektorfläche gefördert. Solarthermieanlagen zur reinen Warmwasserbereitung mit 3 bis 10 Quadratmeter Bruttokollektorfläche werden mit einer Basisförderung von 500 Euro unterstützt. Bei Anlagen zur reinen Warmwasserbereitung zwischen 11 und 40 Quadratmetern werden 50 Euro pro Quadratmeter an Bruttokollektorfläche gewährt.

Darüber hinaus können verschiedene Boni in Anspruch genommen werden:

  • Der Austausch eines alten Heizkessels bei gleichzeitiger Errichtung einer Solarthermie-Anlage (500 Euro)
  • Der Einbau einer Biomasseanlage oder einer Wärmepumpe bei gleichzeitiger Errichtung einer Solarthermie-Anlage (500 Euro)
  • Die Einhaltung bestimmter Richtlinien der Energieeinsparverordnung (EnEV). Hierzu muss ein Energiebedarfsausweis vorgelegt werden (50 Prozent der Basisförderung)
  • Der zusätzliche Einbau einer effizienten Solarpumpe wird mit einem Bonus von 50 Euro belohnt
  •  Wird die erzeugte Wärme einem Wärmenetz zur Verfügung gestellt, kann ein weiterer Bonus von 500 Euro eingestrichen werden

 

Heizungsmodernisierung Förderung (Stand 2017)

 

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) fördert die Umstellung der Heizungsanlage auf erneuerbare Energien. Mit dem Marktanreizprogramm (MAP) wird der Einbau von thermischen Solaranlagen, Biomasseanlagen und Wärmepumpen in Bestandsgebäuden sowie teilweise auch in Neubauten gefördert.

Die konkrete Förderhöhe hängt unter anderem von der gewählten Technik und dem Umfang der Maßnahme ab. Der Einbau eines Pellet-Heizkessels beispielsweise wird mit einem Investitionszuschuss in Höhe von mindestens 3000 Euro belohnt, eine Luft-Wasser-Wärmepumpe wird mit einer Förderung von minimal 1300 Euro bedacht. Darüber hinaus bietet das BAFA verschiedene Boni an, die zusätzlich zur Basisförderung gewährt werden und miteinander kombiniert werden können, sofern die jeweiligen Voraussetzungen zur Gewährung erfüllt sind. So können jeweils 500 Euro zusätzlich ausgeschüttet werden, wenn ein alter Kessel gegen einen effizienten Brennwertkessel ausgetauscht wird und/oder die erzeugte Wärme geteilt, also einem Wärmenetz zur Verfügung gestellt wird.

Es wird ein Zusatzbonus von bis zu 20 Prozent auf die Förderung des MAP gewährt, wenn eine ineffiziente Heizung durch eine Biomasseanlage oder Wärmepumpe ersetzt oder durch Einbindung einer heizungsunterstützenden Solarthermie-Anlage modernisiert wird. Außerdem kann ein einmaliger Investitionszuschuss in Höhe von 600 Euro für „notwendige Maßnahmen zur Optimierung der Energieeffizienz beantragt werden. Der Antrag muss im Rahmen des Antragsverfahrens für die MAP-Förderung gestellt werden.

Um die „Energiewende im Heizungskeller“ zu beschleunigen, hat die Bundesregierung zum 1. Januar 2016 außerdem das Anreizprogramm Energieeffizienz (APEE) aufgelegt und im August 2016 das Förderprogramm Heizungsoptimierung gestartet. Gefördert werden der Austausch alter Pumpen durch hocheffiziente Modelle sowie die Optimierung des Heizungsbetriebs. Auch die Durchführung eines hydraulischen Abgleichs bei bestehenden Heizungssystemen sowie weitere Maßnahmen wie etwa der Austausch von Thermostatventilen werden bezuschusst. Die Förderung beträgt jeweils bis zu 30 Prozent, maximal jedoch 25.000 Euro.

Die Förderanträge können online beim BAFA heruntergeladen werden und müssen innerhalb von sechs Monaten nach Inbetriebnahme der Anlage eingereicht werden. Es empfiehlt sich jedoch aufgrund der Vielzahl an Detailvorschriften und der zu erfüllenden Voraussetzungen frühzeitig zu prüfen oder prüfen zu lassen, ob die Förderung für die konkret geplante Maßnahme auch gewährt wird.

Ausführlichere Infos erhalten Sie auf der Seite des BAFA (www.bafa.de)

 
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